









Ich bin vieeeel zu gut für die da! |

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"ME", das bin ich, also Klara Wetzel. Geboren und aufgewachsen bin ich im Außerfern, das ist ein Bezirk im hintersten Eck von Tirol. Doch auch bei uns Hinterwäldlern (oder Hinterberglern) gibts eine Musikschule, in der auch musikalisch begabte Leute arbeiten. Und weil auch mein Papa, meine Mama, meine große Schwester und meine 2. große Schwester (und später auch mein kleiner Bruder) mit Musik ziemlich viel am Hut haben, hab ich mit Früherziehung und Klavier(im Alter von 5 Jahren) angefangen. Und dann hab ich mit 6 Jahren das (wahrscheinlich) wunderschönste Instrument auf der ganzen Welt angefangen zu spielen: Das CELLO. |
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Tja, jetzt hab ich den Faden verloren... Ahja, schon wieder das Üben. Eine wichtige Zutat für eine wohlklingende Übeeinheit ist der Wille. Wenn man nicht will und sich nicht bemüht, geht gar nichts weiter. Wenn man sich lustlos ans Üben macht gibts 2 Möglichkeiten: 1. Man zwingt sich selbst. (Das gelingt nur den ehrgeizigen oder übereifrigen Übern. Im Notfall, zum Beispiel vor einem Auftritt kann es Ausnahmen geben...) Das Üben macht aber dann garantiert nur sehr wenig Spaß und man gibt meistens nach nicht allzu langer Zeit frustriert auf. 2. Man spielt trotzdem ein bisschen herum, (Vielleicht aus Gewohnheit, eine Autoritätsperson droht oder es gibt für das fleißige Üben eine Belohnung...) und dann erinnert man sich daran, wie lustig das Üben gestern war und stürzt sich frisch motiviert in die Sache. (Natürlich im besten Fall. Es gibt auch noch zahlreiche Abstufungen: gelangweilt, gleichgültig, ist ja ganz schön, aber es gibt zurzeit Wichtigeres, halb-motiviert, Ich übe wirklich gern, aber gerade DIE Etüde nicht... und und und... )
Das Gegenteil vom "Nicht-wollen" ist das "Begeistert-an die Arbeit machen". Mit der super Einstellung kann es sogar passieren, dass man die Zeit vergisst, denn nichts ist aufregender als so eine tolle, abwechslungsreiche Übeeinheit! |
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Also dann, vielleicht schreibe (philosophiere) ich ein anderes Mal weiter...(Das war ja noch längst nicht alles...(-;)
"Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät... lalala....didldidum..." |
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Natürlich war "mein" Cello nicht immer meins. Das hat irgendsoein Geigen(Cello)bauer in Mittenwald namens...äh...Paul? Pause 1989 gebaut. Und ich hab auch schon mehrere Celli gehabt: ein 1/8 Cello, ein 1/2, ein 3/4 und endlich ein Ganzes.(Obwohl auch die anderen vollständig vorhanden waren! Was habt denn ihr gedacht! Ts!) So hat auf jeden Fall meine Cellokarriere begonnen. Und weil mir das Cellospielen so gedaugt hat, spiel ich auch heute noch und werde höchstwahrscheinlich noch mein ganzes Leben lang spielen...(Ob ich es aber noch zu was bring, ist eine ganz andere Frage...(-;) |



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Ich geh zurzeit ins Musikgymnasium in Innsbruck und zugleich besuche ich bei meinem Lehrer Herr Professor(!) Michael Hell das Konservatorium. Fast jede Woche. Und weil mein lieber Lehrer auch (für mich ziemlich hohe) Anforderungen an seine Schüler stellt, gehts hauptsächlich nicht ums (herum)spielen, sondern (zumindest vorerst) ums ÜBEN. (Wo ich doch gar nicht gern üben tu und das Spielen im Orchester oder im Ensemble oder einfach so drauflos spielen viel lieber mag...) |
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Also, das heißgeliebte Üben. Üben heißt Lernen für mich, so dass ich nach oder während dem Üben (oder nach Wochen und Monaten des Übens) ein bisschen besser Cellospielen kann, oder einfach ein bisschen sicherer geworden bin. Technisch oder(und!) musikalisch. |
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Zu obrigem Zitat:
Da sieht man, dass der Begriff "Cellospielen" oder überhaupt "ein Instrument spielen" für jeden eine andere Bedeutung hat. Manche verstehen darunter "das Instrument meisterlich beherrschen" oder "ein paar schöne(oder weniger schöne) Töne hervorbringen". Nehmen wir einmal an, jemand bezeichnet sich als Musiker, er kann ein Instrument "spielen". Kann sich jeder als Musiker bezeichnen? Oder ist man erst Musiker wenn man bestimmte Zeugnisse vorlegen kann? Bescheiden wie jeder ist, kann man sich doch nicht als Musiker bezeichnen, wenn man sich mit den "großen Meistern" vergleicht. Oder? Wie so oft hat niemand recht, aber auch niemand unrecht. Blödes Dilemma. Jetzt bleibt einem nur noch, sich seine eigene Definition zu suchen, sich ein eigenes Ziel zu setzen und nie aufzuhören sich zu fragen, ob man der Bezeichnung Musiker(oder "Instrument-Spieler") gerecht wird.
Ich sage, besser gehts immer, aber vollkommen ist niemand. Und solange man mit seiner Musik(!) etwas vermitteln oder ausdrücken kann ist da mehr als gut. Ich glaube, um sich Musiker nennen zu können oder z.B. Cellospieler braucht es nicht mehr als die Liebe zur Musik oder dem Cellospielen und Zuhörer, die man begeistern kann. (Wem macht die Musik Freude, wenn man nur still in seinem Kämmerlein vor sich hin spielt oder übt!?) Na gut, ein bisschen Talent wäre auch nicht schlecht. ich gebs ja zu... |









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